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Nächste Fachschafts Sitzung

Zeit: 02.05.2012 - 18Uhr
Ort: C4.216
Themen u.a.:
  • Review BuFaK
  • Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

All Your Base Are Belong To Us!

Fahrt zu IBM nach Stuttgart/Böblingen

Ist ja auch ein wenig komisch, dass eine "IBSe" nun den Artikel für die Winfo-Homepage schreibt, oder? Ob das nun zur Auffrischung der Klischées dient ("Der ist so doof, der macht das schon!") oder das Gegenteil bewirkt ("IBSen können schreiben?") sei mal dahingestellt.

Teilnehmer der Studienfahrt vom 11. und 12. November nach Stuttgart waren dann doch 32 Herren und 3 Damen. Zum überwiegenden Teil handelte es sich dabei um Winfos.

Nachdem wir den Montag in freudiger Erwartung dann doch ´rumgekriegt hatten, trafen wir uns am Dienstagmorgen um 06.00 Uhr morgens am Pohlweg um in den Bus einzusteigen. Trotz der ungewohnten Zeit trafen auch alle um kurz vor 6 ein, so dass es pünktlich losgehen konnte. Es war wie früher: Kaum sitzt man im Bus, packt man den Proviant aus. Ein paar der eifrigen Studenten hatten vorsorglich eine in Sportkreisen als "grüne Sporttasche" bekannte mitgenommen, so dass um 06.10 schon das erste vergnügliche Foto mit Bierflaschen geschossen werden konnte. Allerdings konzentrierte sich der größere Teil darauf den verlorenen Schlaf aufzuholen.

Die Fahrt ging dann relativ schnell. Um ca. 12.00 Uhr in Stuttgart angekommen, wurde erstmal in der McD-Filiale das Frühstück nachgeholt. Nach der anschließenden Besichtigung von MediaMarkt (Zitat: "Wenn ich schon mal in Stuttgart bin, will ich auch zu MediaMarkt"), wurde der erste Termin des Tages in Angriff genommen. Wir wurden im Virtual Dimension Center (VDC) in Fellbach erwartet. Dort wurden wir freundlichst mit Kaffee, Saft und ähnlichen Getränken bewirtet, während die auf den Tischen in Massen vorhandenen Kulis und Bleistifte relativ schnell in diversen Jacken verschwanden. Weiter ging´s in den Vortragsraum. Eine umfassende Erklärung über das Prinzip der Virtuellen Realität (VR) für die frühzeitige Korrektur von Fehlern und z.B. als Ersatz für die Herstellung eines teuren Prototyps informierte die interessierten Studenten über dieses weltweit einzigartige Know-How im VDC. Bereits heute kann das VDC bezahlbare Lösungen für kostenmäßig überschaubare Projekte zur Verfügung stellen.

Um 14.30 Uhr dann ging es weiter von Fellbach nach Backnang. Dort hatte sich das Kompetenzzentrum BITZ (http://www.bitz-info.com/) kurz vorgestellt wobei der Schwerpunkt eigentlich die Ausführungen der Firma CDA IT Systems GmbH darstellte. Wir bekamen eine sehr umfangreiche Präsententation der 21 Jahre alten Firma und ihren selbstgewählten Aufgabenfeldern, worunter auch die Erstellung der Software für die Deutsche Post AG im Bereich der Logistik fällt. Nach häufigen, interessierten Zwischenfragen, die meist vom Chef sehr gerne selbst beantwortet wurden und "Ich hab ´ne 1.3. - Ich aber 1.0!!! (hehehe)" hatten alle etwas dazugelernt. Besonders auch die 3.-Semestler konnten sich über das mögliche Einbringen von Wissen aus der Vorlesung freuen. Hervorzuheben ist auch die absolut tolle Bewirtung mit Mohnschnecken und Schinken-Croissants.

Um ca. 18.30 ging es dann Richtung Jugendherberge. Nachdem wir sie nach mehreren waghalsigen Wendemanövern dann doch gefunden hatten, ging das Einchecken aufgrund der kompetenten Organisatoren auch sehr schnell. Eine Stunde später waren alle auf dem Weg in die City um ein wenig Stuttgarter Nightlife zu erleben. Auf dem Schloßplatz war der "Wintertraum" aufgebaut, eine Art vorweihnachtsmarktlicher Weihnachtsmarkt, der aus einer Eisbahn und ca. 6 Fressbuden bestand. Also: Abendessen! Dann Flirten und Ausfragen der Bedienung: "Wo kann man hier denn so hingehen?" Wir (eine Gruppe von vielen) sind dann im Enchilada gelandet. Dies ist eine gemütliche Bar, in der wir von dem Essen und dem Weizen (und später dann auch von den Kellnerinnen) sehr angetan waren. Der anschließende Tanzbar-Besuch wurde uns leider vom Türsteher verwehrt: "Sechs Männer? Ihr kommt hier net ´rein!" Immer diese Frauenquoten! Somit ging´s dann zurück in die Jugendherberge, wo wir auch schnell einschliefen.

Nächster Morgen nach dem überaschend gutem Frühstücksangebot: Abfahrt um 09.00 Uhr nach Böblingen zu IBM Deutschland Entwicklung GmbH. Dort fand nun der Hauptteil unserer Studienfahrt statt. Auch dort wurden wir gebührend als werdende Träger der Entwicklung begrüßt und bis zum Mittagessen mit 3 verschiedenen Vorträgen bei Laune gehalten (viele Studenten waren seeehr müde). Ich als IBSler war nur von dem Notebook mit 1 Gigabyte (!) Arbeitsspeicher beeindruckt, da ich von dem Rest eh nix echt verstanden habe. Das Geheimnis an funktionierenden Servern ist vor allem, dass alles doppelt und 3fach vorhanden ist, somit kommt es zu keinem Ausfall. Und wenn das eben nicht hilft, stellt man noch einen absolut gleichenwertigen Server an einen Standort 1000 km entfernt hin, nur für den Fall eben!

Die Rettung tauchte dann so gegen 13.00 Uhr in Form des Mittagessens in der Kantine auf. Für nur einen Plastikchip konnte man soviel und was man wollte auf das Tablett füllen. Also, es war toll. Mit glücklichen Gesichtern wurden wir dann in 2 Gruppen aufgeteilt. Während die eine im Rechenzentrum verschwand, ging´s mit uns zur Chipherstellung. Ich möchte nun keine Betriebsgeheimnisse verraten, also nur soviel: Die Hamburger-Maus war beeindruckend und der Pizzaofen erst! Um 15.00 Uhr befanden wir uns dann alle gemeinsam wieder im Vortragsraum und wurden über die Karrieremöglichkeiten und Einstiegsgehälter bei IBM in Deutschland aufgeklärt. Gut, für einen IBSler nicht zu erreichen, aber okay.

Um 15.45 ging es nach dem obligatorischen Gruppenfoto heimwärts. Nun ein warmes Lob an den Busfahrer: Durch offensichtlich lange Berufspraxis hatte er sich auf seine Gäste eingestellt. Gegen geringes Entgelt konnten wir das Bier bei ihm gleich kistenweise kaufen, wovon wir natürlich auch Gebrauch machten. Dies war dann später auch nötig, da sich die Heimfahrt irgendwie länger als erwartet hinzog. Aber in der freudigen Erwartung auf die Info-Party ließ sich das alles aushalten. Endlich, um 23.15 Uhr, kamen wir im Pohlweg an.

Resumée: Es war eine sehr schöne, gut organisierte (Vielen Dank an Christian Micus und Andreas Wübbeke) und lehrreiche Studienfahrt. Viele hatten dadurch die Möglichkeit, der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Studiums viel näher zu kommen und erlebten das Gelernte endlich mal in freier Wildbahn. Rumherum gibt es für mich nichts zu bemängeln: Da fahr ich gerne wieder mit!

Der FSR Winfo bedankt sich außerdem beim DSOR Alumni e.V., der mit einer großzügigen Spende dafür gesorgt hat, dass der Fahrpreis gering gehalten werden konnte!