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Nächste Sitzung

Zeit: im neuen Semester im April
Ort: E0.143 (Subaquarium)
Themen u.a.:
  • werden noch bekannt gegeben
  • Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

All Your Base Are Belong To Us!

Fahrt nach Berlin 2007

Berlin ist eines der einflussreichen politischen Zentren in der Europäischen Union und durch sein kulturelles Erbe eine der meistbesuchten Metropolen des Kontinents. Es gibt also massig Gründe für eine Studienfahrt. Wir haben deshalb unser aus Dresden bewährtes Studienfahrt-Konzept im Mai 2007 auf die Hauptstadt übertragen.

Gruppenfoto mit Prof. Uwe Suhl

Programm

Freitag, 04. Mai 2007

  • 06.00 Uhr Abfahrt in Paderborn (pünktlich am Kunstsilo!!!)
  • 09.00 Uhr Betriebsbesichtigung bei der Salzgitter AG in Salzgitter
  • 18.00 Uhr Ankunft im Hotel

Samstag, 05. Mai 2007

  • zur freien Verfügung, alle Aktivitäten sind optional
  • 11.15 Uhr Abfahrt Bus zur Bootsrundfahrt auf der Spree
  • 14.00 Uhr Besichtigung ARD-Hauptstadtstudio
  • 21.00 Uhr Kneipentour mit Eingeborenen wo auch immer

Sonntag, 06. Mai 2007

  • 09.30 Uhr Abreise im Hotel
  • 10.00 Uhr Besuch des Lehrstuhls für Winfo und OR von Prof. Uwe Suhl an der FU Berlin
  • 12.00 Uhr Gemeinsamer Brunch am Kurfürstendamm
  • 20.00 Uhr Ankunft in Paderborn

Freitag - Salzgitter AG und Ankunft in Berlin

Gruppenfoto Salzgitter AG

Gut gelaunt und zu früher Stunde trafen sich 30 Winfos am Kunstsilo. Gestärkt mit Care-Paketen der myFinanceAG ging es auf die spannende Reise. Den neidischen Blicke vieler anderer Winfos konnte sich die Gruppe sicher sein, denn leider hatten viele Winfos keinen Platz mehr erhalten.

Gratis-Feuershow für alle

Die Salzgitter AG gehört mit mehr als 7 Mrd. ? Außenumsatz, einer Produktion von 7 Millionen Tonnen Rohstahl und 17.000 Mitarbeitern zu den führenden Stahltechnologie-Konzernen Europas. Im Rahmen unserer Fahrt haben wir die Gelegenheit die Stahl-Produktion im Werk Salzgitter aus der Nähe zu beobachten. Endlich action! Feuer, Heiße Stahlplatten und coole Winfos, ausgestattet mit mattblauen Hochsicherheitshelmen stürmen das Stahlwerk. Immer wenn eine Stahlplatte dort durch die Gegend fuhr sprang man besser bei Seite... der Grund: 1500 Grad Celsius. Vor allem im letzten Teil mit der Besichtigung der Warmwalzstraße konnten sich viele Teilnehmer für die Führung begeistern.

Karl zeigt alles

Zu viele Straßen für Provinzler

Aufregung dann bei der Ankunft im Berlin... dummerweise gibt es zwei Grunewaldstraßen in Berlin - zuviel für unschuldige Provinzler aus Ostwestfalen. Mit viertelstündiger Verspätung dann die Ankunft im Hotel. Die maximale Zimmergröße von vier Personen mit Dusche/WC auf jedem Zimmer sorgte für ungewohnten Luxus im Rahmen der Studienfahrt. Heiter gestimmt traf man sich auch gleich in alter Tradition auf den Betten von Zimmer 304 zu Pre-Fiesta.

 

Samstag - Hauptstadt erkunden!

Der Samstag stand komplett zur freien Verfügung, so dass sich die Fahrtteilnehmer nach eigenem Gutdünken in Berlin amüsieren konnten. Nach einer doch relativ kurzen Nacht für alle Fahrtteilnehmer, fanden sich dann doch alle gut gelaunt zum reichhaltigen Frühstücks-Buffet ein, um sich für den Samstag zu stärken.

Eine Bootsfahrt, die ist lustig

Das Wetter war wie schon am Freitag einfach nur gut. Optional stand eine Bootsfahrt auf der Spree zum Angebot, die auf große Resonanz stieß. Vom Wasser aus ließen wir uns durch das Regierungs- und das Nikolaiviertel führen. Nicht nur die Gebäude, Brücken und Ufer erweckten unser Interessen sondern vor allem die wunderbaren Englischkünste unserer Reisebegleiterin: Auswendig konnte sie ihren Text (mit einer eher eigenwilligen Artikulation) wunderbar vortragen. Auf eine Nachfrage eines englisch-sprachigen Mitreisenden war sie jedoch nicht in der Lage eine englische Antwort zu geben... Nach der Fahrt zerstreuten sich die Provinzler dann in kleineren Gruppen in der Großstadt ? wenn sie das nicht schon vorher getan hatten und nutzen die Zeit um Bekannte, Verwandte und natürlich auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt mehr oder weniger ihre Aufmerksamkeit zu widmen. Das Wetter lud natürlich dazu ein den Rasen vor dem Reichstagsgebäudes zum Sonnen zu nutzen und die wartenden Schlangen zu beobachten, die die Sauna in der Kuppel dem herrlichen Wetter vorzogen. Die gerechte Strafe für die faulen Wiesenlieger war dann auch ein ordentlicher Sonnenbrand, der bei manch einem auch die Kopfhaut in Mitleidenschaft zog.

Winfos machen ARD unsicher

Um 14 Uhr traf sich dann eine durch ein Busquiz auserwählte Gruppe von fünf Personen, um das ARD-Hauptstadtstudio während einer einstündigen Führung unsicher zu machen. Zuerst erfuhren wir, dass die unteren zwei Etagen für den Hörfunk und die oberen zwei für das Fernsehen vorgesehen sind. Daraufhin durften wir einen Blick ins Fernsehstudio werfen, in dem unter anderem der Bericht aus Berlin, Brennpunkte und das Morgenmagazin aufgenommen werden. Danach erhielten wir noch einige Informationen zur Hörfunkproduktion und zum künstlerischem Wert des Gebäudes. Alles in allem eine sehr interessante Führung, die nur empfehlenswert ist.

Berlin, wir feiern in Berlin!

Am Abend verschlug es dann einen großen Teil Richtung Kreuzberg und zur Warschauer Straße, um dort noch mal partytechnische Höchstleistungen zu erzielen. Im Matrix fand sich auch für fast jeden Musikgeschmack den richtigen Bereich, und so zappelte man glücklich und zufrieden bis in die Morgenstunden über den Tanzfläche.

Sonntag - Besuch bei Prof. Uwe Suhl und Brunch

Seit vielen Jahren arbeitet der Winfo4-Lehrstuhl von Frau Prof. Suhl mit dem Lehrstuhl ihres Mannes Herrn Prof. Suhl an der Freien Universität Berlin in der Forschung zusammen. Am Sonntagmorgen statteten wir dem Berliner Lehrstuhl einen Besuch ab. Eine einmalige Gelegenheit für Winfos, die sich an der Universität Paderborn auf Optimierungssysteme spezialisiert haben oder noch spezialisieren möchten.

Branch & Bound vs. Branch & Cut

Zunächst gab es eine kleine Enttäuschung: Frau Suhl ist leider krank und kann deswegen an diesem Sonntag nicht an unseren Programmpunkten teilnehmen. So muss der Brunch ohne das Ehepaar Suhl stattfinden, denn als fürsorglicher Ehemann kümmert sich Prof. Uwe Suhl gerne um seine Frau. Dies hinderte ihn allerdings nicht daran einen sehr interessanten Vortrag über die Optimierungssoftware MOPS zu präsentieren. Dabei verwirrte er und seine ebenfalls anwesenden angehende Doktorin Swantje auch gerne die Fahrtteilnehmer aus dem zweiten Semester mit abgesparsten Freak-Algorithmen beim Branch & Bound. Vielen vielen Dank, dass man sich bereit erklärte seinen heiligen Sonntagmorgen zu opfern.

Brunch ohne Bounds

Eines hat sich dank mit Mitorganisation von Tabea entscheidend verbessert: Die Essensituation. Schon am Freitag gab es ein Mittagessen und Salzgitter und nun zum Abschluss ein ausgezeichneter Buffet-Brunch in Ku'damm-Nähe. Die Fahrt-Teilnehmer nahmen dabei freudig die vom DSOR-Alumni gesponserten Essengutscheine in Anspruch. Vielen Dank für dieses tolle Event an den Alumni-Verein!

Fazit und freudiger Ausblick

Das war ohne Frage "großes Tennis"!. Früher als geplant erreichte man Paderborn, denn Busfahrer Super-Olli hatte eine 1A-Performance hingelegt. Wieder einmal konnte ein aus der Sicht der Organisatoren nahezu perfekter Mix von Spaß, Kultur und Besichtigungen geboten werden. Die Organisation solcher Fahrten ist mittlerweile eingespielt und läuft. Da passt es ins Bild, dass der Termin der nächsten Fahrt schon feststeht: Am zweiten Novemberwochenende geht es weiter! Eine frühzeitige Anmeldung wird schon jetzt empfohlen...

 

Verfasser: Tabea Grabitz, Sebastian Köffer